Hintergrund
Juli 1936

Beginn des spanischen Bürgerkrieges

Am 17. Juli 1936 löst General Francisco Franco in Spanisch-Marokko einen Putsch gegen die im Februar demokratisch gewählte linke Volksfront-Regierung in Madrid aus. Mit Hilfe großer Teile der Armee und massiver Unterstützung aus Italien und Deutschland bringen die Putschisten rasch ganz West- und Nordspanien unter ihre Kontrolle.

© Fundación nacional Francisco Franco
Franco bei seiner Ankunft in Sevilla mit Oberstleutnant Yague im Juli 1936

Doch vor allem im Baskenland, in Katalonien und um Madrid regt sich starker Widerstand gegen die Faschisten, der durch zahlreiche ausländische Freiwillige – die „Internationalen Brigaden“ – verstärkt wird. Ein blutiger Bürgerkrieg bricht aus.

Dem Deutschen Reich bietet der Konflikt ein willkommenes Feld zur Erprobung seiner neuen Wehrmacht. Schon bald treffen erste „Freiwilligenverbände“ – in Wirklichkeit getarnte Wehrmachtssoldaten – in Spanien ein. Die deutsche „Legion Condor“ wird während des Krieges eine traurige Berühmtheit erlangen.



Glossar

Suche

Lesen Sie auch:
 Ende der Winterschlacht um Madrid
 Interesse an neuen Konzepten
 Lüttwitz-Kapp-Putsch

Kontakt | Impressum | Sitemap | Startseite

© 2005 Bundeskanzler- Willy- Brandt- Stiftung